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Einkaufen mit Rad: Hier kann ich…
 

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Bitte beachten Sie, dass Sie nur die für Sie zutreffenden Kategorien bewerten müssen.
 

Bitte beachten Sie: Ihre neuen Orte und Bewertungen erscheinen erst nach der Freischaltung durch das Moderatoren-Team.

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Die Idee der Aktion

Mit dem Fahrrad zum Bäcker um die Ecke, in die Innenstadt zum Einkaufen oder ins Café und zum abendlichen Kneipenbesuch in den benachbarten Stadtteil – kein Problem. Aber wohin mit dem Fahrrad am Geschäft? Wie die schweren Taschen nach Hause bringen? Wo den Fahrradanhänger sicher parken?

Viel zu selten sind Geschäfte bisher auf radfahrende Kundinnen und Kunden eingestellt. Häufig fehlt es schon an der Möglichkeit, das Fahrrad sicher und nah zu parken. Spätestens wenn es um eine Gepäckaufbewahrung oder gar um einen Lieferservice geht, müssen die allermeisten Geschäfte passen.

Daran wird sich nur etwas ändern, wenn Radfahrende in den Geschäften präsenter werden und selber aktiv bessere Bedingungen für radelnde Kundinnen und Kunden fordern – von der Stadt Darmstadt und Handel gleichmaßen. Denn solange die Geschäftsinhabenden nicht die Bedeutung des Radverkehrs erkennen, werden auch die Wünsche der Radfahrenden für sie keine Rolle spielen.

Mitmachen und doppelt gewinnen!

Gemeinsam mit den anderen radfahrenden Kundinnen und Kunden können Sie dafür sorgen, dass sich die Situation für alle verbessert. Was Sie dafür tun müssen? Ganz einfach:

Bewerten Sie die Situation: Dieses Jahr suchen wir Geschäfte, die durch konkrete Maßnahmen die Situation für ihre radfahrenden KundInnen verbessert haben. Tragen sie Ihren Vorschlag mit einer neuen Bewertung ein oder schicken sie Ihn an uns per Mail an team ät ich-kauf-per-rad.de. Um Bewertungen eintragen zu können, müssen Sie sich einmalig und kostenlos registrieren. Sie können gerne auch mehrere Geschäfte bewerten. Alle, die eine Bewertung eingetargen oder einen Vorschlag eingesandt haben, nehmen an unserem Gewinnspiel teil.

Sorgen Sie für Aufmerksamkeit bei den Vorständen der Ketten: Am häufigsten wird im Supermarkt eingekauft, aber die Bedingungen dort werden von den Zentralen aus bestimmt. Mailen Sie Ihre Verbesserungswünsche direkt an die Vorstände der Supermarktketten über unser vorbereitetes Mailformular unter mail.ich-kauf-per-rad.de. Nur so bekommt das Thema genug Aufmerksamkeit auf hoher Ebene, um vor Ort Verbesserungen zu erreichen.

Seien Sie vor Ort präsent, sagen Sie Ihre Meinung: Geschäftsinhaber wissen oft nicht genau über die Bedürfnisse ihrer Kundschaft Bescheid, direkte Anregungen sind daher sehr wichtig. Wenn Sie möchten, können Sie dafür die im vergangenen Jahr schon bewährten Feedbackkarten verwenden, die Sie hier herunterladen und ausdrucken können.

Radfahrende sind wichtige Kundinnen und Kunden!

Über 20% der Wege zum täglichen Einkauf oder in die Innenstadt werden heute mit dem Fahrrad zurückgelegt – mit dem Auto sind auch nur knapp 25% unterwegs (vgl. Bürgerbefragung Stadt Darmstadt, 2010). Doch weder bei der Stadt Darmstadt noch bei vielen Geschäftsleuten scheint das bisher eine Rolle zu spielen: Radfahrende fristen eher ein Schattendasein, während der laute Ruf nach mehr kostenlosen PKW-Stellplätzen in der Endlosschleife zu laufen scheint.

Beteiligte

Diese Aktion wurde entworfen und umgesetzt von:

       

Mail-Kontakt zum Projektteam: team -ät- ich-kauf-per-rad.de

Materielle Unterstützung der Aktion

Wir bedanken uns bei diesen Firmen, die uns das Gewinnspiel ermöglichen:

           

Mailformular

Am häufigsten wird im Supermarkt eingekauft, aber die Bedingungen dort werden von den Zentralen aus bestimmt. Mailen Sie Ihre Verbesserungswünsche direkt an die Vorstände der Supermarktketten über unser vorbereitetes Mailformular unter mail.ich-kauf-per-rad.de. Nur so bekommt das Thema genug Aufmerksamkeit auf hoher Ebene, um vor Ort Verbesserungen zu erreichen.

Vorbereitetes Mailformular unter mail.ich-kauf-per-rad.de

Zum Formular

Aus technischen Gründen auf einer neuen Seite.

Was zeichnet ein fahrradfreundliches Geschäft aus?

Mit wenigen Maßnahmen kann man ein Geschäft besonders attraktiv für Fahrradfahrende machen. Diese sind, gemessen an anderen Werbemitteln, preisgünstig, lang anhaltend in der Wirkung und sorgen für eine besondere Kundenbindung. Aber nicht nur deshalb sind es nachhaltige Investition, sondern sie steigern auch die Attraktivität der Innenstädte und Stadtteilzentren in der Konkurrenz zu den großen Märkten auf der – ehemals – „grünen Wiese“. Fahrradfahrende bevorzugen Einkaufsmöglichkeiten, die nahe an ihrem Wohnort liegen.

Abstellmöglichkeiten für das Rad

Das wichtigste und zugleich sichtbarste Kriterium für ein fahrradfreundliches Geschäft sind die Parkmöglichkeiten. Radkundinnen und -kunden nutzen das Fahrrad, weil sie dessen Flexibilität schätzen und schnell am Ziel sein wollen. Dazu gehört, dass sie ihr Rad beim Einkaufen möglichst nah am Eingang des Ladens abstellen wollen. Häufig sind jedoch Fahrradabstellanlagen knapp oder schlecht zu erreichen. Dann werden die Räder auf Gehwegen oder direkt vor den Schaufenstern abgestellt. Verbotsschilder lösen hier nicht das Problem, sondern verärgern nur die Kundinnen und Kunden.

Abstellsituation in Darmstadt: Fahrräder in überfüllten Ständern und vor Schaufenstern.

Achtung, Felgenkiller!

Aber nicht nur der Aufstellort des Fahrradständers ist wichtig, sondern auch das richtige Modell. Reine Vorderradhalter, auch wenn sie noch so aufwendig aussehen, sind für das Abstellen von Fahrrädern völlig ungeeignet, da sie lediglich das Vorderrad einklemmen. Im beladenen Zustand wirken aber enorme Kräfte auf das Rad und selbst wenn das Rad nur versehentlich umgestoßen wird, drohen ernsthafte Schäden. Wenn schwere Taschen oder Körbe auf den Gepäckträger sollen, oder gar ein Kind in einen Kindersitz gehoben werden muss, sind Anlehnmöglichkeit, Wegrollschutz und ausreichender Abstand zwischen den Stellplätzen unverzichtbar. Damit das gute Stück nicht gestohlen wird, muss es die Möglichkeit geben, den Rahmen und mindestens ein Laufrad anzuschließen.

Sogenannte Felgenkiller bzw. Vorderradkiller und ein dadurch verbogenes Laufrad

Es gibt verschiedene Modelle, die diese Anforderungen erfüllen. Ein guter Anfang sind die Anlehnbügel, die man heute an vielen Orten der Stadt sehen kann. Sie bieten allerdings keinen Wegrollschutz und haben den großen Nachteil, dass sie einbetoniert werden müssen. Optimale Bedingungen bieten Modelle, die vom ADFC zertifiziert wurden. Diese gibt es von verschiedenen Herstellern, sodass Sie eine große Auswahl haben.

Gute Abstellanlage mit Werbefläche für das Geschäft.

Gepäckaufbewahrung

Für Radfahrende kann der Besuch mehrerer Geschäfte problematisch sein, wenn bereits besorgte Einkäufe mit herumgetragen werden müssen. Schließfächer können hier Abhilfe schaffen und sind ein auch von ÖPNV-NutzerInnen und FußgängerInnen geschätzter Service.

Beispiele für Schließfächer aus anderen Städten

Lieferservice

Schon jetzt bieten viele Geschäfte einen Lieferservice an. Meist wird dabei aber nur an sehr sperrige Waren gedacht, die auch mit einem Pkw nicht zu transportieren sind. Für Fahrradfahrende, besonders wenn sie nicht über einen Anhänger verfügen, kann aber ein Lieferservice auch für kleinere Gegenstände schon kaufentscheident sein.

Weitere Informationen

Die digitale Version unserer Informationsbroschüre sowie weitere Informationen aus ähnlichen Aktionen und Untersuchungen haben wir im Download-Bereich für Sie gesammelt.

Das Gewinnspiel 2011

Gemeinsam mit den anderen radfahrenden Kundinnen und Kunden können Sie dafür sorgen, dass sich die Situation für alle verbessert. Was Sie dafür tun müssen finden Sie im Abschnitt Aktiv werden

Durch die großzügige Unterstützung von Sponsoren haben wir auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit unter den Teilnehmern attraktive Preise zu verlosen. Den Sponsoren gilt unser herzlichster Dank!

Das gibt es zu gewinnen

Croozer Cargo, gestiftet von Luftpumpe Fahrradhandel und Zwei plus zwei

3x je eine Bike-Shopper Fahrradtasche von Ortlieb

5x Werkstattgutschein 50% Rabatt auf Standardservice, gesponsort von Citybike Darmstadt (gültig erst ab 1.9.2011)

 

3x je 14 Tage Pedelec-Ausleihe Riese&Müller

30x je ein Fahrradschloss, gesponsort von Radhaus Darmstadt

 

5x Ergon Lenkergriffe GP1 (Größe S oder L) ergonomische Griffe zur Druckentlastung, gesponsort von Citybike Darmstadt

 

5x je eine Monatskarte für die Fahrradstation am Darmstädter Hauptbahnhof

 

5x Vaude Helmüberzug Regen rot Universalgröße, gesponsort von Citybike Darmstadt

 

Teilnahmebedingungen

An der Verlosung nehmen Sie teil, wenn Sie sich zum Abgeben von Bewertungen auf dieser Seite registriert, dabei Ihre Teilnahmeabsicht am Gewinnspiel erklärt und mindestens eine Bewertung abgegeben haben. Ihre Gewinnchancen sind dabei unabhängig von der Zahl Ihrer abgegebenen Bewertungen.

Die im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel erhobenen Daten werden nur zur Auslosung der Gewinne und zur Benachrichtigung der Gewinner genutzt. Einer Weitergabe der Daten an die Sponsoren oder die Initatoren des Projektes zur weiteren Nutzung findet nicht statt. Es gilt die Datenschutzerklärung.

Die Verlosung erfolgt am 19. August 2011, 18 Uhr durch das im Impressum genannte Projektteam von Ich-kauf-per-Rad. Die Mitglieder des Projektteams sind daher von einer Teilnahme am Gewinnspiel ausgeschlossen. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Sofern der Gewinner die Annahme des Gewinns nicht innerhalb einer Frist von 14 Tagen mündlich oder schriftlich erklärt, verfällt der Gewinn.

Die Gewinnerinnen und Gewinner können Ihre Preise entweder am 20. August 2011 im Rahmen der Umweltbörse der Stadt Darmstadt auf dem Luisenplatz oder zu einem vereinbarten späteren Termin abholen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Rückblick 2010

Großer Fahrradaktionstag am 12. Juni 2010 auf dem Friedensplatz

Auftakt für die Aktion "Ich-kauf-per-Rad" war ein großer Fahrradaktionstag am 12. Juni von 11 bis 17 Uhr auf dem Friedensplatz in Darmstadt.

Blick von der Rheinstraße auf das Schloss am 12.06.2010

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, Helfer, Besucher und Sponsoren!

Der Fahrradaktionstag in bewegten Bildern

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Fahrradfreundlichste Geschäfte 2010

Alnatura, Grafenstraße 41

An beiden Filialen in Darmstadt hat Alnatura auch ohne eigene Flächen dafür gesorgt, dass gute Abstellmöglichkeiten geschaffen wurden – auf eigene Kosten und mit Genehmigung der Stadt im öffentlichen Straßenraum.

Kirche & Co, Rheinstraße 31

Hier wurde schon beim Bau des Gebäudes viel Wert auf die Berücksichtigung ausreichender Fahrradabstellplätze gelegt. Direkt vor der Tür gibt es zudem ausreichend Platz, sein Fahrrad auch mit auch Anhänger kurzzeitig sogar überdacht und in Sichtweite abzustellen.

Darüber hinaus erwähnenswert

Die folgenden Geschäfte sind uns auf Basis der Bewertungen aufgefallen, sind aber nach Betrachtung des Gesamtpaketes aus der Bewertung gefallen. Nichstdestotrotz zeigen Sie erwähnenswerte Ansätze, auf die wir hinweisen möchten:

Bäckerei Müller, Grafenstraße 37

Ein Straßenverkaufsfenster ermöglicht bei gutem Wetter den Einkauf ohne vom Fahrrad abzusteigen. Leider gibt es keinerlei Abstellmöglichkeiten für Fahrräder in der näheren Umgebung.

Alnatura, Rheinstraße 39

An dieser Filiale sind die Abstellanlagen nicht so umfangreich und bequem ausgestaltet wie bei der Filiale in der Rheinstraße, aber trotzdem erwähnenswert.

Sponsoren der Auftaktveranstaltung

Wir bedanken uns bei diesen Firmen, die zum Gelingen der Auftaktveranstaltung 2010 beigetragen haben:

       

Downloads

Hier finden Sie alle Materialien rund um das Thema Fahrradfreundlichkeit im Einzelhandel sowie die Aktion Ich-kauf-per-Rad zum Informieren, Weiterleiten und Ausdrucken.

Informationsbroschüre für EinzelhändlerInnen und Interessierte

Als PDF (4,15 MB)

Informationsbroschüren aus anderen Städten

Aktion Radland Steiermark: Kurzinformation für KundInnen, Kurzinformation für HändlerInnen sowie eine sehr empfehlenswerte Langversion für HändlerInnen.

Außerdem ähnliche Broschüren zum Thema aus Dresden und vom BUND.

Ergänzend auf wissenschaftlicher Basis aus der Schweiz: Erschliessung von Einkaufsgeschäften für den Fuss- und Veloverkehr, Empfehlungen für den Bau und Umbau (Schweiz 2009)

Symposium Radverkehrsförderung in Unternehmen und im Einzelhandel

Im September 2009 organisierten Bündnis 90 / DIE GRÜNEN in Kranichstein ein eintägiges Symposium zum Thema "Radverkehrsförderung in Unternehmen und im Einzelhandel". Die Vorträge finden Sie unter http://www.bike-meets.de/tagungsergebnisse.htm

Feedbackkarten "Ich-kauf-per-Rad"

Download als PDF (721 KB)

Werbemittel "Ich-kauf-per-Rad" 2011

Werbemittel "Ich-kauf-per-Rad" 2010

Plakat Download als PDF (846 KB)

Fahrrad-Anhänger Vorderseite als PNG Rückseite als PNG

Aktionshinweise Auftaktveranstaltung als PDF (1,65 MB)

Häufige Fragen zur Aktion

Warum soll ich nur Geschäfte bewerten?

Unsere Aktion konzentriert sich derzeit nur auf Geschäfte, einfach um den Aufwand der Ansprache klein zu halten. Wenn Sie bei einer Bar oder einem Club etwas sagen wollen: Nur zu! Immerhin kaufen Sie dort auch was und sind mit dem Rad da.

Warum ist ein Hersteller von Fahrradabstellanlagen Sponsor der Aktion?

Dass wir nachdrücklich für eine Verbesserung der Fahrradabstellsituation fordern, hat mit dem Engament von Orion Bausysteme nichts zu tun. Grund dafür ist vielmehr, dass es an Start- und Endpunkten der Wege zu wenige Abstellgelegenheiten für Fahrräder gibt, und diese sich zudem oftmals auf einem technischen Stand befinden, den Wissenschaft, Verbände und technische Richtlinien seit Jahrzehnten als ungeeignet einstufen. Wir weisen den Vorwurf der Schleichwerbung weit von uns, da wir jederzeit auf die funktionalen Kriterien für Abstellanlagen hinweisen und keine einzelnen Hersteller oder Produkte hervorheben.

Eine Beteiligung als Sponsor bei ich-kauf-per-rad steht jeder interessierten Firma frei. Wir sind dankbar für die vorhandenen Unterstützer, die auch akzeptieren, dass wir stets unabhängig agiert haben und dies auch weiter tun werden – wir können auch mit Recht sagen, dass bisher keine Firma versucht hat, irgendwie auf die Inhalte von ich-kauf-per-Rad Einfluss zu nehmen.

Generell ist es natürlich so, dass ein Sponsor sich letztendlich eine Absatzsteigerung verspricht. Das betrifft aber alle Bereiche des Sponsorings, auch wenn Adidas medienwirksam die Deutsche Fußballnationalmannschaft unterstützt.

Die Stärke von ich-kauf-per-Rad ist das organisationsübergreifende Engagement für eine Radverkehrsförderung jenseits des Baus von Radwegen. Durch die Nominierung zum best-for-bike-Award sehen wir uns darin bestätigt.

Wo sollten in der Stadt noch mehr Radwege gebaut werden?

Unter Fahrradfreundlichkeit verstehen wir eben nicht nur den Bau von Fahrradwegen. Beispiele aus anderen Städten, speziell den sogenannten Radverkehrs-Hauptstädten, zeigen, dass es oftmals die kleinen Dinge sind, die es für RadfahrerInnen attraktiver machen, irgendwo hin zu fahren: Wenn ich mein Fahrrad sicher mit dem Rahmen anschließen kann, ohne dass es umkippt und zerstört wird; Wenn ich ggf. meinen Helm oder meine Satteltaschen einschließen kann; Wenn ich nicht überall „Fahrrad abstellen verboten“ Schildern begegne; Wenn ich am Ende Luftpumpen oder ähnliche Serviceleistungen vorfinde, dann gehe ich in dieser Region viel lieber mit dem Rad einkaufen.

Warum muss ich die E-Mail bestätigen?

Hierüber stellen wir sicher, dass Sie auch tatsächlich unter richtigen Angaben schreiben – was eigentlich selbstverständlich sein sollte, wenn man sein Anliegen vorträgt.

Wäre das alles nicht Aufgabe der Stadtregierung?

Die Stärke der Aktion ich-kauf-per-Rad im Jahr 2010 war gerade das Aufbrechen der klassischen Rollen und wurde auch entsprechend über die Nominierung zum best-for-bike Award gewürdigt. Wir möchten ein gemeinsames Bemühen der Stadtgesellschaft um eine stärkere Fahrradfreundlichkeit erreichen.

Fragen zu den Lob- und Kritikkarten des Jahres 2010:

Warum soll ich auch in der Innenstadt Lob- und Kritikkarten verteilen? Hier ist doch die Stadt zuständig?!

Das ist nur bedingt richtig. Denn neben Lieferservice und anderen Angeboten für RadfahrerInnen können Geschäfte in der Innenstadt mit Genehmigung der Stadt z.B. auch eigene Fahrradständer vor dem Laden anbieten.

Natürlich ist auch die Stadt gefordert, speziell wenn es darum geht, mehr Fahrradabstellmöglichkeiten in der Innenstadt anzubieten. Aber Fläche in der Stadt ist knapp und kann nur ein Mal genutzt werden. Und solange Fahrradständer vor der Ladentür von den Geschäftsinhabern nicht als Gewinn sondern als Einschränkung empfunden werden, wird sich wenig tun. Der Weg zu einer fahrradfreundlichen Innenstadt führt daher nur über eine bessere Akzeptanz des Fahrrads bei den Einzelhändlern.

Im Übrigen empfehlen wir zusätzlich das Mängelportal des Planungsverbandes, wo Sie der Stadt Darmstadt den Mangel an Radabstellanlagen auch auf dem direkten Weg mitteilen können.

Was ist der Sinn der Lob- und Kritikkarten?

Mit welchem Verkehrsmittel Sie unterwegs sind und ob Sie mit den Bedingungen zufrieden sind, kann ein Geschäftsinhabender oder des Cafés das Sie besuchen nur dann wissen, wenn Sie es Ihm sagen. Und nur dann kann er auch darauf reagieren.

Die Lob- und Kritikkarten sind dafür eine einfache Möglichkeit: In Sekundenschnelle können Sie mit einem Stift auf der Karte ihren Eindruck festhalten und als persönliches Feedback hinterlassen.

Warum soll ich bei jedem Einkauf eine Karte hinterlassen?

Auch wenn Sie in einem Geschäft regelmäßig einkaufen, sollten Sie bei jedem Besuch eine Karte hinterlassen. Denn ob Sie zehn Mal zum Einkaufen kommen oder stattdessen zehn einzelne Personen jeweils einmal, ist für das Geschäft völlig egal.

Hier gilt: Die Masse macht's. Die erste Karte wird eventuell noch belächelt, aber spätestens wenn die zehnte Karte mit der immer gleichen Kritik auf dem Schreibtisch des Geschäftsführers landet, wird er ins Grübeln kommen.

Wo gebe ich die Lob- und Kritikkarten im Geschäft ab?

Sie haben eine wichtige Nachricht! Deshalb sind die Lob- und Kritikkarten auch an die Geschäftsleitung adressiert. Wenn Sie es eilig haben, geben Sie die Karten einfach beim Bezahlen z.B. an der Kasse ab mit der Bitte, die Karte an die Geschäftsleitung weiterzugeben. Mehr Eindruck macht es natürlich, wenn Sie mit Ihrem Anliegen direkt bei der Geschäftsleitung vorstellig werden und die Lob- und Kritikkarte als kleine Gedankenstütze hinterlassen.

Wo bekomme ich noch mehr Karten?

Sie können die Karten entweder an verschiedenen Orten in Darmstadt abholen oder sie auch ganz einfach zuhause am Computer ausdrucken.

Warum soll ich meine Bewertungen auch im Internet eintragen?

Papier ist geduldig. Und außer Ihnen und der Geschäftsleitung bekommt zunächst niemand mit, wie Sie die Situation vor Ort bewerten. Dabei geht es mit hoher Wahrscheinlichkeit vielen anderen genau wie Ihnen.

Die Internetbewertung schafft daher eine zusätzliche Öffentlichkeit und stellt sicher, dass Ihre Meinung nicht unbeachtet bleibt. Zudem erfolgt auf Basis der Einträge im Internet die Vorauswahl für die Wahl zum „Fahrradfreundlichsten Geschäft Darmstadts“ und ganz nebenbei können Sie auch noch attraktive Preise gewinnen.

Warum soll ich eine Karte abgeben, wenn ich die Situation gut finde?

Auch wenn die Situation schon gut ist – Ihr Lob ist eine tolle Motivation für die Geschäftsleitung sich auch weiter für RadfahrerInnen zu engagieren. Und wenn Sie Ihre Bewertung im Internet eintragen, hat das Geschäft sogar die Chance das „Fahrradfreundlichste Geschäft Darmstadts“ zu werden.

Datenschutz

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Impressum

Ich-kauf-per-Rad ist eine gemeinsame Aktion von

Beteiligte

       

Das Projektteam besteht aus: Sabine Crook, Florian Gernhardt, Thomas Graen, Stefan Opitz, Matthias Viering, Burkhard Walger und Felix Weidner.

Mail-Kontakt zum Projektteam: team -ät- ich-kauf-per-rad.de

Die inhaltliche Gesamtverantwortung für die Webseite liegt bei:

DIE GRÜNEN Kreisverband Darmstadt
Lauteschlägerstraße 38
64289 Darmstadt
Tel.: (06151)614 30/614 90
Fax: (06151) 614 01

Vertretungsberechtigter Vorstand: Hildegard Förster-Heldmann, Uli Pakleppa, Eva Moos, Iris Bachmann
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV: Felix Weidner, Vilbeler Weg, 64289 Darmstadt, 0178-8665462

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Materielle Unterstützung der Aktion

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Sponsoren der Auftaktveranstaltung

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